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Ätherische
Öle...
...die Seele der Pflanzen
Das
Wissen um die Wirkung ätherischer Öle ist alt. Schon die Ägypter,
Sumerer, Assyrer und Chinesen, Römer und Polynesier setzten duftende
Pflanzenessenzen für die verschiedensten Zwecke ein. Die
Ägypter destillierten als erste Pflanzen, um daraus ätherische Öle zu
gewinnen. Diese wurden zu Heilzwecken, bei religiösen Zeremonien, zur Körper-
und Gesichtspflege oder auch als Parfum verwendet.
Keine
andere Sinneswahrnehmung ist so unmittelbar wie das Riechen. Gerüche
wecken längst verschüttete Erinnerungen und stimulieren Empfindungen wie
Abscheu oder Verlangen. Optische und akustische Reize kann der Mensch
ausschalten - nicht aber die Geruchswahrnehmung. Sie entzieht sich der
Kontrolle durch den Verstand und spricht unsere Instinkte an.
Wir
wollen immer wieder neue, sinnliche Erfahrungen machen. Ätherische Öle
stimulieren den Geruchssinn, heben die Stimmung und wirken sich positiv
auf unser Verhalten und unser geistiges und körperliches Wohlbefinden
aus. Egal ob als Badezusatz, Massageöl, Raumluftverbesserer,
Insektenschutzmittel, Haushaltsmittelzusatz oder zur Behandlung, Düfte
sorgen für gute Laune, stimulieren die Sinne und tragen zur Entspannung
bei.
Während
Wissenschaftler erforschen, warum Gerüche Emotionen, Assoziationen und
pharmakologische Reaktionen auslösen, behandeln Ärzte mit den ätherischen
Ölen Infekte, Wunden, Magen-Darm- und Hautprobleme. Scharlatanerie oder
sanfte Medizin? Darüber mag sich jeder selbst ein Urteil bilden und
eigene Erfahrungen machen. Hier geht es um die Chancen und Risiken der
Aromatherapie.
Bei
richtiger Anwendung können ätherische Öle zur Entspannung und
Aktivierung geistiger Kräfte beitragen, einfach einen Raum angenehmer
gestalten, Stunden zu zweit bereichern, manche Beschwerde lindern und auch
zur Schönheitspflege eingesetzt werden.
Was
bewirken ätherische Öle?
Die
Aromatherapie ist eine Untergruppe der Pflanzenheilkunde. Pflanzen
enthalten neben Wasser, Flavone, Saponine, Bitterstoffe, Gerbstoffe und
anderen Stoffen auch ätherische Öle. Ein ätherisches Öl wiederum enthält
eine Vielzahl von unterschiedlichen chemischen Komponenten..
Terpene
– Ester – Kumarine – Alkohol – *Phenole – Lactone – Ketone –
*Phenylether – Aldehyde - Oxide
Viele
dieser Inhaltsstoffe sind allerdings noch nicht identifiziert. Ein ätherisches
Öl besteht jedoch aus mehr als aus seinem Duft. Je nach Schwerpunkt der
Inhaltsstoffe und Dosierung wirken die ätherischen Öle mehr oder weniger
stark auf der körperlichen oder seelischen Ebene.
Ätherische
Öle von guter Qualität sind ph-neutral bis leicht sauer, das erklärt
weshalb viele dieser Öle antibakteriell wirken. Je nach Inhaltsstoffen
wirken sie unter anderem auch:
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Antiseptisch,
erfrischend & stimulierend
=> Monoterpene
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Beruhigend,
entzündungswidrig & hautregenerierend
=> Sesquiterpene
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Immunstimulierend,
stimmungsaufhellend & hautfreundlich
=> Alkohol(e)
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Antiviral,
beruhigend & entzündungshemmend
=> Aldehyde
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Entkrampfend
& ausgleichend
=> Ester
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Auswurffördernd
& schleimlösend
=> Oxide
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(*) Stark phenol- und ketonhaltige Öle wie z. B. Piment, gewisse Minzen,
Thymian
(thymol & carvacrol), Rosmarin (borneon & verbenon), Salbei , Dill
& Ysop (diese
Liste ist nicht vollständig und sollten nicht von Laien verwendet
werden.)
Rübezahl wüscht
viel spaß beim Stöbern auf den "Ölseiten".
Probieren
Sie aus, halten Sie sich an die Hinweise zu Dosierung und an die
Warnungen. Dies hier erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Sie
sind für das was Sie tun wie immer selbst verantwortlich.
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Grundregeln
Ätherische Öle stimulieren den Geruchssinn, heben die Stimmung und
wirken sich positiv auf unser Verhalten und unser geistiges und körperliches
Wohlbefinden aus. Daher bieten sie sich auch für vielerlei Dinge an. Man
kann aus ihnen zum Beispiel Badezusätze, Massageöle,
Raumluftverbesserer, Insektenschutzmittel und Haushaltsmittelzusätze
herstellen. Ebenso eignen sie sich für kosmetische Behandlungen
Man
sollte lediglich ein paar Regeln beachten, dann kann eigentlich nichts
schief gehen.
Vorsicht
bei der Dosierung
Ätherische
Öle sind hochkonzentriert. Immer nur tropfenweise verwenden.
Nie
mehr als angegeben verwenden. Bei Überdosierung sind manche Öle giftig.
Ätherische
Öle nie pur auf die Haut auftragen.
Öle
niemals einnehmen.
Ätherische
Öle nur zur Behandlung leichterer Beschwerden verwenden.
Bei anhaltenden Symptomen immer einen Arzt aufsuchen.
Ist
ein Spritzer Öl ins Auge gelangt, mit einigen Tropfen reinem Mandelöl,
nie mit Wasser auswaschen. Dann unbedingt einen Arzt aufsuchen!
Öle
stets außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
Nach
einer Massage möglichst 24 (zumindest 12) Stunden nicht baden oder
duschen. Erst dann hat die Haut das Öl vollständig aufgenommen.
Bei
Massagen Ölmischung nie direkt aus der Glasflasche gießen, da diese aus
der öligen Hand gleiten und zerbrechen könnte. Besser in eine Schale
geben und Hände eintauchen.
Bei
den Duftlampen wird leider oft Missbrauch getrieben. Es macht keinen Sinn,
sie den ganzen Tag brennen zu lassen und ätherische Öle in höchster
Konzentration einzusetzen. Davon bekommt man höchstens Kopfschmerzen. |
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Planzenöle
Übersicht über fette Öle
Die wenigsten Ätherischen Öle
kann man ohne Reitzungen direkt auf die Haut auftragen, man mischt sie mit
Basisölen. Welches Öl sich für welchen Zweck und Hauttyp eignet, ist hier
aufgelistet.
Verwendet möglichst nur kaltgepreßte
Öle, denn diese enthalten Vitamine und andere Substanzen, die
hitzeempfindlich sind.
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Name
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Eigenschaften
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Kosmetische
Verwendung
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Aprikosenkernöl
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unaufdringlicher
Geruch, gute Haltbar-
keit, weichmachend,
hell- bis mittelgelb
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gute
Grundlage für Hautcremes und
Körperöle,
alternde, trockene Haut
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Avocadoöl
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geruchlos,
sehr fett, mild und weichmachend, hellgelb bis transparent, hoher
Vitamingehalt, gute Haltbarkeit
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sehr
gute Grundlage für Hautcremes und Körperöle, für normale Haut
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Boretschöl
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hoher
Gehalt an Gammalinolsäure, sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden
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empfehlenswert
für Gesichtsöle wegen verjüngender Eigenschaften
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Canolax
„Kanadisches Öl"
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sehr
leicht, farblos, dringt sehr gut in die Haut ein, hoher Gehalt an
Linolensäure, wird nicht ranzig
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ausgezeichneter
Träger für Massageöle
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Distelöl
(Färber-auch Safloröl)
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geruchlos,
geringe Haltbarkeit, Vitamin-E-haltig, höchster Gehalt an Linolensäure,
hellgelb bis transparent
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Basisöl
für Cremes, Gesichts- und Massageöle, bei normaler, trockener und
alternder Haut
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Haselnußöl
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typischer
Nußgeruch, sehr fett, geringe Haltbarkeit, goldgelb bis hellbraun,
nicht trocknend
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geeignet
für Reinigungs- und Nährcremes bei trockener, schuppiger Haut
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Jojobaöl
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flüssiges
Wachs, sehr gute Haltbarkeit, milder, nussiger Geruch,
feuchtigkeitsspendend, entzündungshemmend
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sehr
gute Grundlage für alle Cremes und Hautöle, für alle Hauttypen
geeignet, auch für Babyhaut, idealer Träger für Parfümöle und
Haaröle
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Maiskeimöl
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frischer
Geruch, hoher Vitamin-E-Gehalt gute Haltbarkeit, hell- bis goldgelb
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Cremes
und Öle zur Reinigung und Regeneration für jeden Hauttyp
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Mandelöl
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zarter,
süßlicher Geruch, gute Haltbarkeit, hellgelb bis transparent,
beruhigend, reizmildernd, glättend, pflegend
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sehr
gutes Hautöl für jeden Typ, empfindliche Babyhaut
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Nachtkerzenöl
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unaufdringlicher
Geruch, hoher Anteil an Linol- und Linolensäuren, sollte im Kühlschrank
aufbewahrt werden
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Hautöle
und Cremes bei trockener, entzündeter Haut
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Olivenöl
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würziger
Geruch, sehr fett und schwer, hell- bis dunkelgrün, gute
Haltbarkeit, gute Heilwirkung
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sehr
gutes Körperöl bei schuppiger trockener Haut, geeignet für
„Herrendüfte"
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Pfirsichkernöl
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typischer
Geruch, hell- bis mittelgelb, sehr gute Haltbarkeit, sehr dünnflüssig
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für
Hautcremes und -öle, gut verträglich für alle Hauttypen
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Rosa
musceta „Hagebuttenöl"
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lindernd,
nährend, geweberegenerierend,
hoher Gehalt an
Gammalinolensäure
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empfehlenswert
für Gesichtsöle
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Sesamöl
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nussiger
Geruch, mittelbraun, hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren, natürlicher,
aber geringer UV-Schutz, gute Haltbarkeit
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gute
Grundlage für Körper- und Massageöle, für tägliche Hautpflege
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Sojaöl
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bohnenartiger,
erdiger Geruch, sonnengelb, gute Haltbarkeit, sehr fett und nährend,
Vitamin-E-haltig
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für
Cremes und Öle zur Regeneration, Packungen, nicht für fette Haut
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Sonnenblumenöl
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leicht
nussiger Geruch, hell- bis goldgelb, sehr gute Haltbarkeit, hoher
Vitamin-E-
Gehalt
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für
Hautcremes und Öle, bei fetter und unreiner Haut
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Traubenöl
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sehr
leicht, farblos, dringt gut in die Haut ein
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zu
Reinigung und Anregung
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Walnußöl
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typischer,
herber Geruch, braungelb, dünnflüssig, leicht trocknend, hoher
Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, gute Haltbarkeit
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Nährcremes
zur Regeneration für jede Haut, zieht schnell ein
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Weizenkeimöl
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kräftiger
Geruch, sehr schwer (nur in geringen Mengen Beigeben),
hellgelb, sehr gute Haltbarkeit, hindert Mischung am Ranzigwerden,
hoher Vitamingehalt (E, A, B), wirkt geweberegenerierend, verbessert
die Hautelastizität
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gute
Eignung für Hautcremes, Haut- und Badeöle, tägliche Pflege, jeder
Hauttyp
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