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Zum Amethyst im Rübezahl Shop

     
 

Beschreibung

Der Amethyst ist die Extravaganz in Violett 

Seine Farbe ist so einmalig wie verführerisch, dabei soll doch gerade dieser Edelstein gegen Verführung schützen.

Das hell- bis dunkelviolette Mineral ist durchscheinend bis durchsichtig. 

Mann nennt Ihn auch den „Stein des Bacchus“ , "Säuferstein" oder „Stechapfel-Stein“.

Primär entsteht Amethyst bei Temperaturen von 100 °C bis 250 °C in hydrothermalem Prozess aus schwach eisenhaltiger Kieselsäurelösung.

Seine violette Farbe entsteht durch ionisierende, also radioaktive Strahlung aus seinem Umgebungsgestein. Diese Strahlung versetzt das vorhandene Eisen im Quarz in die vierwertige Oxidationsstufe. Dieser Vorgang kann sich durch Sonneneinstrahlung oder Erhitzen leider auch wieder umkehren, so dass die Farbe mancher Amethyste verblasst.

Die trigonalen Amethystkristalle, deren Prismen eher schwach entwickelt sind, wachsen stets auf Unterlagen wie z.B. in blasenförmigen Hohlräumen vulkanischer Gesteine, so genannten Drusen.

Amethyst lässt sich durch Brennen bei Temperaturen zwischen 470 °C und 750°C in gelbe, grüne, rotbraune und farblose Varietäten verwandeln.

Die bedeutendsten Fundstellen: Brasilien (Palmeira-Amethyst von Rio Grande do Sul, Marabá-Amethyst von Pará), Indien, Madagaskar, Namibia, Russland, Sambia, Uruguay
Selten findet man ihn auch in Deutschland etwa in Mandeln von Effusivgestein bei Oberstein oder in Hohlräumen von Erzgängen. Im Gebirge Serra do Mar, Südbrasilien, fand man einen ungeheuren Gesteinshohlraum (Geode) von 10 x 5 x 2 m Umfang, der 70t Amethyst enthielt.

 

Besonderer Hinweis !

Der Amethyst eignet sich sehr gut, um andere Heilsteine wieder mit Energie zu versorgen (aufzuladen). Hierbei genügt ein ca. handtellergroßes Amethyststück mit vielen Kristallen. Auf diesem Stück können genauso gut Medikamente oder Schmuckartikel mit positiver Energie versorgt werden. Die besten Voraussetzungen bietet eine Amethystdruse, ein Hohlraum der mit Amethystkristallen ausgekleidet ist. Auch um Räume positiv zu beeinflussen eignen sich Amethystdrusen oder größere Amethyststücke hervorragend.

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Psychische Wirkung

Dieser Stein stärkt die Konzentration und eignet sich hervorragend zur Meditation. 

Er soll den Willen stärken, Freude und Trost spenden und Mut machen. Er fördert die Intuition.

Nicht allein den Rausch soll der Amethyst dämpfen, auch dem geschlechtlichen Trieb. Bischöfen und Kardinälen ziert oft ein Amethystring und soll so die Oberhirten vor Verführungen schützen. Tibetanischen Geistlichen gilt er hingegen als geeignete Hilfe zur Meditation. Deshalb werden z.B. Rosenkränze aus ihm gefertigt.

Sonst soll er, wohl wegen seiner beruhigenden Wirkung, Freundschaften stärken. Tauschen zwei Freunde Amethyste, so bleiben sie sich wohl gesonnen, solange sie im Besitz dieser Edelsteine sind.

Er ist gut um zur Ruhe zu kommen und sorgt für ebensolchen Schlaf.

Der Amethyst ist einer der Heilsteine die in unserer Zeit am häufigsten benötigt werden, da viele Krankheiten und Beschwerden durch Unruhe, Nervosität, Stress, Hektik und Unausgeglichenheit verursacht werden. 

So macht uns der Amethyst ruhiger, gelöster und befreit uns von seelischen Belastungen und Ängsten. Ebenso fördert er das Vertrauen in sich Selbst und hilft uns leichter vom Alltag abzuschalten.  

Auch zur Meditation ist der Amethyst  ein sehr hilfreicher Stein, da er das Geistige  aktiviert und es dadurch besser genutzt werden kann. Ebenso steigert der Amethyst die Wahrnehmung und lässt uns die Umwelt besser verstehen.

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Körperliche Wirkung

Amethyst ist vielfältig in seinen Aspekten. So wird er eingesetzt gegen Blutarmut, Hautkrankheiten, Kopfweh, Migräne und nervlich bedingte Schmerzen. Er wirkt stoffwechselanregend, hilft bei Legasthenie, Hysterie, Angstneurosen, Epilepsie, Insektenstichen, Zecken- und Schlangenbissen.

Der Amethyst gilt als ein Stein, der Vernunft und Ausgeglichenheit verleiht. Wohl wegen seiner weinähnlichen Farbe ist er ein Mittel, das gegen Trunkenheit angewandt wird (vgl. Herkunft des Namens). Er hindere den Weingeist am Aufstieg in den Kopf. "Dem Zecher zu empfehlen ist daher ein Amethyst als Ring getragen, auf den Bauchnabel gelegt oder als Pulver eingenommen."

Gegen Stress, Nervosität, Angst, Wut, Kopfschmerzen- (Migräne), Ärger, Unruhe, Krampfadern, Sucht, Schlafstörungen, seelische Belastung. 

Der Amethyst  ist ein guter Helfer bei Kopfschmerzen und Schmerzen im allgemeinen. Bei Kopfschmerzen und Migräne empfiehlt es sich, mit einem Amethystkristall die schmerzende Stelle zu massieren. Bei Krampfadern ist es am besten den Stein direkt aufzulegen. Um  Nervosität zu verneiden, sollte man einen Amethyst mit sich führen, oder als Anhänger tragen. Bei starker Nervosität ist es ratsam einen Amethyst in die Hand zu nehmen und dabei bewusst mit ihm zu arbeiten. Um Stress, Hektik und innerer Unruhe zu vermeiden oder zu beseitigen kann ebenso vorgegangen werden. 

Gegen Magenschmerzen die von Stress, Ärger oder Nervosität herrühren, hilft der Amethyst  auch sehr gut. 

Bei Schlafstörungen die durch aufwachen und nicht mehr einschlafen (oft durch zu viele Gedanken im Kopf) verursacht werden, ist es ratsam einen Amethystkristall in die Hand zu nehmen oder unter das Kopfkissen zu legen. Sehr gute Wirkung erzielt man bei Kindern, indem der Amethyst mit dem Rosenquarz  kombiniert wird. 

Bei starker Akne, Neurodermitis und Hautallergie die durch Energieblockaden  verursacht werden, kann man einen Amethyst  (Amethystkristall) auf die betroffene Stelle auflegen oder sie vorsichtig mit dem Amethystkristall massieren. Ansonsten ist die Kombination mit dem Aventurin bei Hautallergien, Akne usw. sehr hilfreich. 

Offen aufgestellt oder offen getragen bietet der Amethyst auch einen gewissen „Schutz“ vor negativen Einflüssen. Um Sucht und suchtartige Auswirkungen, wie zum Beispiel das rauchen und übermäßige trinken von Alkohol zu verringern sollte man stets einen Amethyst bei sich führen und bei jedem Anreiz den Stein in die Hand nehmen.

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Beispiele für Anwendung

Bei Kopfschmerzen, Migräne und Nervosität: entspannt hinlegen und einen Amethyst 15-30 Minuten auf das dritte Auge legen.

"Wer immer eine Amethystkette oder einen Amethyst-Anhänger trägt, soll keine Migräne oder Kopfschmerzen bekommen !!!" 

Bei Störungen der Bauchspeicheldrüse und bei Bluterkrankungen Amethyst über Nacht in ein Glas mit etwa 200 ml Wasser (normales Wasserglas) und morgens nüchtern austrinken.

Bei Beulen, angeschlagenen Gliedern, Insekten- und Schlangenbissen die Stelle mit Speichel  befeuchten und die Schwellung 15 bis 30 Minuten mit Amethyst bestreichen.

Bei Hautunreinheiten: 1 l Wasser kochen, den Amethyst in den Wasserdampf halten bis er beschlägt. Dann den Topf vom Herd nehmen und den Amethyst in den Topf mit dem noch heißen Wasser legen. Abkühlen lassen und das Gesicht mit dem so hergestellten Elixier waschen. Das Elixier ist auch als Aftershave einsetzbar.

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Historisches - Überliefertes - Volkskundliche Sagen und Mythen

Seit vielen tausend Jahren ist der auffälligste Vertreter der Quarzfamilie begehrtes Juwel von kirchlichen und weltlichen Fürsten. Der biblische Moses beschrieb ihn als Sinnbild für Gottes Geist im Ornat des jüdischen Hohepriesters, und die russische Zarin Katharina die Große schickte seinetwegen tausende von Bergarbeitern in den Ural. Einer der zwölf Edelsteine, die das Kleid des jüdischen Hohepriesters schmückten, war ein Amethyst, dieses Mineral gehört auch zu den zwölf Edelsteinen der Apokalypse.

Im Volksglauben bewahrt der Amethyst vor Trunkenheit - genau das heißt nämlich in der Übersetzung das griechische Wort "amethein".

 

Schützt lt. griechischen Überlieferungen vor Trunkenheit. Dort trank man Wein gerne aus Amethystpokalen, wobei wir wieder bei der Schutzfunktion gegen Alkoholkrankheiten sind. Der altgriechischen Sage nach soll Diana eine von Bacchus geliebte Nymphe in einen Amethyst verwandelt haben, daher auch die Bezeichnung Bacchusstein. Wer einen Säufer vor dem Delirium bewahren wollte, mischte wohl auch pulverisierten Amethyst in dessen Trunk.

Alter griechischer Spruch

"Ein Amethyst ist der Stein, ich Bacchus bin Trinker. Entweder bringt er mir Nüchternheit bei oder das Trinken lernt er." 


Amethyst ist jedoch davon abgesehen auch historisch ein sehr vielseitiger Stein. So wurde er verwendet, um böse Gedanken zu vertreiben und galt als Glücksbringer. Amethyst sollte vor Zauberei und Heimweh schützen und Freundschaften binden. Er zieht das Recht an. Man sagt der Amethyst verschafft dem Träger sein Recht bei Prozessen. Amethyst wurde schon immer vielfältig eingesetzt. So schützt vor Einbrechern und Dieben, macht den Fischfang ergiebig, fördert das Pflanzenwachstum, vertreibt Hagel und Heuschrecken, wendet Gefahren ab und verhindere einen gewaltsamen Tod. 

"Sprichwort"

"Wer in den Krieg zieht, soll an seidener Schnur einen Amethyst um den Hals tragen, er wird dann von mächtigen Geistern beschützt und kein Feind kann ihm beikommen." 

Als Symbol der Seelenreinheit trugen Bischöfe Amethystringe am dritten Finger der linken Hand. Man glaubte, Amethyst würde sinnliche Triebe abschwächen und galt auch für junge Mädchen als Hüter der Keuschheit und Beschützer gegen Verlockungen.

Praktischere Anwendung des Edelsteins soll laut der hl. Hildegard Insektenstiche lindern helfen und unerwünschte Schlangen vertreiben.

Eine große Zahl weiterer Wunderkräfte werden dem Amethyst in den verschiedensten Kulturen nachgesagt. Er schützte Felder vor Stürmen und Heuschrecken, verlieh Kriegs- und Jagdglück, vertrieb böse Geister und beflügelte den Verstand. Bei Plinius ist zu lesen, dass dieser Edelstein, an einer Schnur aus Hundehaar um den Hals getragen, vor Schlangenbiss schützen soll. Hieronymus berichtet später gar, dass Adler aus dem gleichen Grund zum Schutz ihrer Jungen einen Amethyst ins Nest legen. Neben dieser Kraft nutzen Steinheiler die ernüchternde und reinigende Wirkung. Amethyst könnte auch überschüssige Säure im Magen dämpfen und nach Hildegard von Bingen gegen Insektenstiche und zur Verschönerung der Haut dienen. Nicht nur in der Volksmedizin hatte er seinen festen Platz, sondern wurde auch als Freundschaftsstein geschätzt. Und da er angeblich keusche Gesinnung verleiht, Vertrauen und Frömmigkeit symbolisiert, nahm der Amethyst im Zierrat der katholischen Geistlichkeit über Jahrhunderte einen hervorragenden Platz ein. Es war der Stein der Bischöfe und Kardinäle, wir finden ihn in Prälatenkreuzen und im so genannten Papstring (italienisch, 15. Jahrhundert) im Pforzheimer Schmuckmuseum.
Schon in der Antike wurde Amethyst auch graviert und zu Skulpturen geschliffen, wie etwa die Trajansbüste, die Napoleon in Berlin erbeutete belegt. Besonders gut lässt sich der mit weißlichen Lagen gebänderte Amethystquarz verarbeiten, der schwach durchscheinend bis undurchsichtig ist.

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Chakrazuordnung

Scheitel, Solar-Plexus

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Sternzeichenzuordnung

Fisch, Widder, Schütze und Jungfrau zugeordnet aber natürlich auch von allen anderen Sternzeichen hervorragend zu nutzen.

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Pflege

Ein- bis zweimal im Monat unter fließendem Wasser oder an Hämatit entladen. Will man seinem Amethyst etwas Gutes tun, so legt man ihn nach dem Entladen eine Weile in die Sonne oder an Bergkristall.

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Rechtlicher Hinweis

Edelsteine arbeiten auf der energetischen und informativen Ebene. In der traditionellen Heilsteinlehre und in den obigen Steinbeschreibungen geht es um überlieferte Methoden des geistigen Heilens und der Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Rübezahl ist verpflichtet darauf hinzuweisen, dass Aussagen bzgl. heilender Wirkungen von Edelsteinen wissenschaftlich nicht nachweisbar, noch medizinisch anerkannt sind. Sie stellen keine Therapie- oder Diagnoseform im ärztlichen Sinne dar. Die Verwendung von Edelsteinen, Mineralien oder ätherischen Ölen darf keinesfalls ärztlichen Rat oder Hilfe ersetzen!

 

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