|
.... we` re taking a bath |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
Das ein Bad entspannt steht außer Frage. a Rübezahl
hat hier einmal ein
bisschen was zur richtigen Technik und ein paar Badezusätzen
zusammengestellt. Besonders angenehm ist die ganze Sache, wenn man sich die entsprechende Zeit dafür nimmt. Bloß nicht in Hektik verfallen.
Rübezahl grüßt alle Badenixen und Seebären | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ätherische Ölbäder | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| a | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| a | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Ein entspannendes Voll- oder Dreiviertelbad ist nicht nur 'Medizin', sondern dient ganz allgemein der Entspannung und dem Wohlbefinden. Damit sich der Luxus aber nicht gegen die Gesundheit wendet, sollte man einige Dinge beachten. Kaum an einem Ort fühlt sich der Mensch so wohl wie im Bad. Wissenschaftler erklären das daraus, dass wir schon im Mutterleib in Fruchtwasser schwimmen. Der hydrostatische Auftrieb befreit von der Last des Körpers (zumindest teilweise), die Wärme entspannt Muskulatur und Psyche. Die verschiedensten Sensoren melden angenehme Empfindungen - von den Tastkörperchen in der Haut bis zur Nase, die in angenehmen Düften schwelgt, wenn der geeignete Zusatz gewählt wird. WirkungDas Bad entfaltet aber auch medizinische Wirkungen: Das Blut wird umverteilt und gelangt verstärkt in Lunge und Herz, die Niere scheidet vermehrt Flüssigkeit aus, die aus der Haut nach innen umgeleitet wird, die Körperkerntemperatur kann bei hoher Badetemperatur/ langer Badedauer ansteigen, dadurch wird das Immunsystem beeinflusst (künstliches Fieber). Die Haut selbst kann behandelt, aber auch irritiert werden. Längeres Baden entfettet und schwächt den Säureschutzmantel, wenn nicht entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen werden. Hautwirksame Zusätze können die Abschuppung fördern (z.B. Salz), Entzündungen bremsen (z.B. Kamille), zusammenziehen (adstringieren, z.B. Eichenrinde), die Durchblutung steigern (z.B. Rosmarin) oder den Säureschutz stabilisieren und das Keimwachstum hemmen (z.B. Molke, Essig). Für die Bäderwirkung sind ausschlaggebend:
TemperaturVon der Temperatur her werden kalte (15-18°C), warme (um 38°C) und temperaturansteigende Bäder (für die sogenannte Hyperthermie = Überwärmung, keine Selbstanwendung!) unterschieden. Wechselwarme Wannenbäder sind in der Regel zu aufwendig, aber ein warmes Bad wird in der Kneipp-Therapie oft mit einem kalten Guss (z.B. Schenkel- oder Fußsohlenguss) abgeschlossen. WasserdruckVon der Wassermenge her werden das Halb-, Dreiviertel- und Vollbad unterschieden. Beim Halbbad steht der Wasserspiegel am in der Wanne Liegenden in Taillenhöhe, beim Dreiviertelbad in halber Brustkorbhöhe und beim Vollbad in Höhe des Halsansatzes. AnwendungsdauerDie Badedauer richtet sich nach der Temperatur: das kalte Bad dauert nur wenige Sekunden bis einige Minuten, das warme Bad 10 bis maximal (!) 15 Minuten. ZusätzeBadezusätze sind meist Pflanzenextrakte. Sie wirken überwiegend über das Einatmen freiwerdender ätherischer Öle, aber auch über die Haut, nach Aufnahme ins Blut, auf den gesamten Organismus. Zusätze wie Molke, Haferstroh, Essig, Salz wirken vor allem direkt an der Haut und nicht im Gesamtorganismus.Welcher Zusatz bei welchen Beschwerden?
ACHTUNG
! Bitte beachtenNach dem warmen Vollbad langsam aus der Wanne steigen, kurz kalten Schenkel- oder Fußsohlenguss verabreichen, um einen Blutdruckabfall (bis zum Kreislaufkollaps) zu vermeiden. Danach am besten Bettruhe (30 min), zumindest entspannen. Gleiches gilt für das warme Dreiviertelbad, das generell den Kreislauf weniger stark belastet. Kaltes Halbbad: Den Reiz bitte nur allmählich steigern und immer auf gute Wiedererwärmung - am besten durch Bewegung - achten. Das kalte Halbbad am besten erst ausprobieren, wenn die Temperaturregulation bereits durch kalte Güsse trainiert wurde. Vor dem kalten Halbbad muss der gesamte Körper warm sein! Zusätze steigern die Wirkung des Bades über die Temperaturwirkung hinaus. Am häufigsten werden Pflanzenextrakte, Salz und säuernde Zusätze verwendet. Die bei den häufigsten Beschwerden geeigneten Zusätze werden im folgenden aufgeführt. Die Qualität der Zusätze entscheidet mit über ihre Wirkung. Dient das Bad eher der Wellness, also dem reinen Wohlbefinden, müssen an einen Pflanzenextrakt weniger hohe Anforderungen gestellt werden, als wenn Sie Beschwerden lindern wollen. In diesem Fall ist eine standardisierte Qualität zu empfehlen, die vor allem in Apotheken- oder guten Reformhausprodukten gegeben ist. Bei Apothekenprodukten ist ein bestimmter Wirkstoffgehalt vorgeschrieben. Meistens wird der Badezusatz als Fertigpräparat angeboten. In der Apotheke sind aber auch das getrocknete, meist kleingeschnittene Heilkraut bzw. die wirksamen Blüten oder Wurzelbestandteile erhältlich. Sie werden entsprechend der Packungsaufschrift zubereitet (meist mit siedendem Wasser übergossen, wie ein Teeaufguss) und in das einlaufende Badewasser gegeben. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| a | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Kneipps
Klassiker sind als reine Pflanzenextrakte in Form von Badesalzen mit leichtem
Soleeffekt oder als hautpflegende Ölbäder zu kaufen.
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| a | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Badmischungen mit Ätherischen Ölen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||