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auch:
Bergdotterblume
Bergwohlverleih
Engelkraut
Fallkraut
Johannisblume
Kraftrose
Kraftwurz
St.-Luzianskraut
Stichwurzel
Wohlverleih
Wundkraut
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Botanischer Name
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Arnica montana
Familie: Korbblütengewächse (Asteraceae = Compositae) |
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Verwendete
Pflanzenteile
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Blüten |
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Sammelzeit
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Da die Arnika bei uns selten
vorkommt, besteht ein Sammelverbot!
Juli / August |
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Inhaltsstoffe
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ätherisches Öl, Bitterstoffe,
Flavone, Procyanidine, Helenalin |
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Beschreibung
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Die Arnika gehört zu den schönsten und weltweit beliebtesten
Gebirgspflanzen. Wir finden sie auf kalkarmen sauren Moorböden und
ungedüngten Bergwiesen. Der kriechende Wurzelstock bildet zunächst dicht
am Boden eine Grundrosette gelblichgrüner, eiförmiger behaarter Blätter.
Im folgenden Jahr wachsen die Blütenstengel, bis 60 cm hoch, leicht
behaart. Sie tragen 1-3 gegenständige Blattpaare von ovaler Form. An den
Stengelenden stehen die leuchtendgelben Blütenstände auf einen
ausgeprägten grünen Hüllkelch. Die Zungenblüten rundherum stehen
unregelmäßig zurückgebogen. Die ganze Pflanze riecht angenehm aromatisch.
Nicht nur das ätherische Öl, auch die Blütenfarbstoffe sind an den
vielseitigen Heilwirkungen beteiligt.
Heute steht Arnika unter
Naturschutz. Inzwischen ist jedoch die Kultivierung von Arnica montana
gelungen, so dass die zwischenzeitlich verwendete Pflanze, die
nordamerikanische Wiesenarnika (Arnica chamissonis Less ssp. foliosa), vom
Arzneibuch nicht mehr zugelassen ist.
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Heilwirkung
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Aphthen
Blutergüsse
Gelenkentzündungen
Rheuma
Herzbeschwerden
Krampfadern
Mundschleimhautentzündung
Neuralgien
Quetschungen
Rachenentzündung
Venenentzündung
Verstauchungen
schlecht heilende Wunden
Zahnfleischentzündungen
Zerrungen |
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Anwendungsbeispiele
innerlich
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Aufgrund der z. T.
toxisch wirkenden Inhaltsstoffe muss von einer innerlichen Anwendung
abgeraten werden.
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Anwendungsbeispiele äußerlich
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Aufguss für Umschläge:
Etwa 4 Teelöffel (ca. 2 g) Arnikablüten werden
mit ca. 100 ml siedendem Wasser übergossen und nach 10 bis 15 Minuten
abgeseiht. Nach dem Abkühlen für Umschläge verwenden.
Tinktur:
Für Umschlage: Tinktur 3- bis 10fach mit Wasser
verdünnt.
Für Mundspülungen:
Tinktur 10fach verdünnt.
Salben:
mit max. 20 - 25 Prozent Tinktur.
mit max. 15 Prozent "Arnika-Öl" |
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Verwendung in der
Küche
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keine bekannt |
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Sonstige Tipps
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keine bekannt |
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a
Warnhinweise
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Nicht
über längere Zeit oder in höherer Dosierung anwenden!
Bei länger dauernder Anwendung oder bei Verwendung konzentrierter
Zubereitungen (z.B. unverdünnte Tinkturen) kann es durch direkt toxisch
wirkende Inhaltsstoffe (Helenalide) zu Hautausschlägen bis hin zu
Geschwüren kommen.
Wenn durch die Behandlung
keine Besserung eintritt oder womöglich sogar die Beschwerden
verschlimmert werden, sollte die Behandlung abgebrochen und ein Arzt
aufgesucht werden!
Zubereitungen aus Arnikablüten nur äußerlich auf intakter Haut anwenden!
Die Einnahme kann infolge örtlicher Reizwirkung am Magen-Darm-Trakt zu
Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Die Inhaltsstoffe wirken
kardiotoxisch. Eine Vergiftung ist gekennzeichnet durch Schwindel,
Benommenheit, Herzklopfen, erhöhte Körpertemperatur und kann infolge
eines Herz-Kreislaufversagens zum Tode führen.
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