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auch:
Blasentang
Höckertang
Meereiche
Meertang
Schweinetang
See-Eiche
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Botanischer Name
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Fucus vesiculosus
L.
Familie: Algen (Fucaceae) |
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Verwendete
Pflanzenteile
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Verwendet werden die geernteten Stämme des frischen Blasentangs,
die von anhängenden Muscheln befreit, mit Süßwasser gewaschen und rasch
bei 60° C getrocknet werden. Verwendung findet auch der Knotentang (Ascophyllum
nodosum Le Jol). |
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Sammelzeit
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unbekannt |
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Inhaltsstoffe
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Der Seetang enthält
anorganisch und organisch gebundenes Jod, Bromide, Schleimstoffe (Alginsäure)
und Polyphenole mit antibiotischer Wirkung (Fucole). |
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Beschreibung
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Die
über 1 m lang werdende Braunalge besitzt einen flachen Stamm (Thallus),
der vielfach gabelig verästelt ist. An der Mittelrippe sitzen luftgefüllte
Schwimmblasen meist paarweise, die den Thallus mehr oder weniger aufrecht
halten. Im frischem Zustand ist die Pflanze meist oliv- bis
gelblichbraun gefärbt.
Der Tang ist an den Küsten
des Atlantischen und Stillen Ozean sehr häufig anzutreffen.
Der Drogenimport stammt aus Frankreich, Irland und den USA. |
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Heilwirkung
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Die im Tang enthaltene Alginsäure zeigt eine quellende,
schleimhautabdenkende und abführende Wirkung und wird manchen
Magenpräparaten zugesetzt.
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Anwendungsbeispiele
innerlich
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Aufgrund des Jodgehalts wird die Anwendung als Nahrungsergänzungsmittel
bei Schilddrüsenunterfunktion, aber auch zur Unterstützung von
Abmagerungskuren und als „Schlankheitsmittel“ propagiert. Da die
Wirksamkeit nicht belegt ist und eine Anwendung über längere Zeit oder in
höherer Dosierung unerwünschte Nebenwirkungen (s. Hinweise) verursacht,
kann die Einnahme von solchen Präparaten nicht empfohlen werden. |
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Anwendungsbeispiele äußerlich
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Die äußerliche Anwendung von kosmetischen Präparaten erscheint
unbedenklich, jedoch ist auf keinen Fall eine Gewichtsreduzierung dadurch
zu erwarten. |
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Verwendung in der
Küche
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Als Quellmittel findet der
Blasentang auch in der Lebensmittelindustrie als Ersatz für Gelatine
Verwendung. |
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Sonstige Tipps
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keine |
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Warnhinweise
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Keine medizinische
Verwendung!
Keine Anwendung bei Kindern, Schwangeren oder stillenden Müttern!
Im Tang können Giftstoffe, insbesondere Schwermetalle, angereichert
vorliegen!
Die Verwendung über längere Zeit oder in höheren Dosen kann Akne,
Störungen der Schilddrüsenfunktion, Jodallergie und Störungen der Aufnahme
von Eisen verursachen!
Durch den hohen Natriumgehalt kann eine blutdrucksenkende Behandlung
erschwert werden.
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