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auch:
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Eichenlohe
Sommereiche
Stieleiche
Traubeneiche
Wintereiche |
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Botanischer Name
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Quercus robor L.
Familie: Buchengewächse (Fagaceae) |
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Verwendete
Pflanzenteile
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Rinde
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Sammelzeit
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Schälen junger Rinde im
Frühjahr (April-Mai) von Stockausschlägen oder höchstens 10 cm dicken
Stämmchen. Rinde muss glatt und borkenfrei sein. Trocknen an der Sonne, im
Schatten oder bei künstlicher Wärme (50-60 Grad Celsius) |
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a
Inhaltsstoffe
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Der Baum enthält Gerbstoffe, Bitterstoffe, Zitronensäure und Harz.
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a
Beschreibung
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Die Eichen bewachsen in verschiedenen Arten südliche Gegenden, (wie z.B.
in Spanien und Portugal die Korkeiche) sowie nördliche Regionen. Die im
Titel genannte Art sind stattliche Bäume und erreichen Höhen bis 35 und 40
m mit bis zu 2 m dicken Stämmen. Sie bleiben über Jahrhunderte
lebensfähig. Die Rinde glänzt silbergrau (Spiegelrinde) und bildet ab dem
20. Lebensjahr eine tiefrissige, graubraune Borke. Die Blätter stehen
wechselständig in Büscheln oder über den Zweig verteilt, glänzen auf der
Oberseite dunkelgrün und sind am gelappten Rand leicht zu erkennen. Die
männlichen Blüten bilden grünliche hängende Kätzchen, die weiblichen rote
sitzende Köpfchen. Sie blühen nicht jedes Jahr. Die Früchte stehen in
schuppigen Näpfchen. Die heilkräftigen Gerbstoffe werden aus der Rinde
gewonnen.
Die Eiche ist in Europa, im Kaukasus und in
Kleinasien verbreitet.
Sie
bevorzugt als Standort lichte Laubwälder. |
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Heilwirkung
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Augenlidentzündungen
Durchfall
Ekzeme
Fußschweiß
Frostbeulen
Hämorrhoiden
Magen- und Darmschleimhautentzündungen
Zahnfleischbluten |
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a
Anwendungsbeispiele
innerlich
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Innerlich
genommen werden Zubereitungen aus der Eichenrinde bei akuten, unspezifischen Durchfallerkrankungen
eingesetzt.
Tee:
1 g fein zerkleinerte, getrocknete Eichenrinde
(1 Teelöffel entspricht etwa 3 g) wird mit ca. 150 ml kaltem Wasser
angesetzt, kurz aufgekocht und nach einigen Minuten abgeseiht. Bei
Durchfallerkrankungen drei mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee
trinken.
Anwendungsdauer:
3 bis 4 Tage (s. Hinweise). |
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a
Anwendungsbeispiele äußerlich
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Zubereitungen aus der Eichenrinde werden äußerlich bei entzündlichen
Erkrankungen der Haut, der Mund- und Rachenschleimhaut und im Genital-
oder Analbereich sowie bei übermäßigem Fußschweiß verwendet.
Spül- und Gurgellösung, Umschläge:
Zwei knappe Esslöffel zerkleinerte, getrocknete
Eichenrinde (etwa 10 g) werden mit ca. 500 ml kaltem Wasser angesetzt, 15
bis 20 Minuten gekocht und abgeseiht. Die abgekühlte, unverdünnte
Abkochung mehrmals täglich als Mundspül- oder Gurgellösung oder für
Umschläge verwenden. Die Abkochung muss täglich frisch bereitet werden!
Anwendungsdauer:
Nicht länger als 2 bis 3 Wochen anwenden (s.
Hinweise).
Sitz-, Teil- oder Vollbäder:
500 g getrocknete Eichenrinde mit 4 bis 5 l
kaltem Wasser ansetzen, 15 bis 20 Minuten sieden lassen und abseihen. Die
abgekühlte Abkochung einem Vollbad zugeben, bei Teil- oder Sitzbädern
entsprechend weniger ( es sollen ca. 5 g Eichenrinde auf einen Liter
Wasser kommen). Die Bäder können anfangs täglich, später zwei- bis dreimal
wöchentlich angewendet werden. Badezeit: 15 bis 20 Minuten,
Badetemperatur: 32 bis 37°C (körperwarm). Nach dem Bad keine Seife
verwenden!
Anwendungsdauer:
Nicht länger als 2 bis 3 Wochen anwenden (s.
Hinweise). |
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Verwendung in der
Küche
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keine |
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Sonstige Tipps
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keine |
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a
Warnhinweise
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Während Schwangerschaft oder Stillzeit nicht
ohne Anraten des Arztes innerlich anwenden! Es
sind nicht genügend Daten vorhanden, die die Sicherheit von
Eichenrindenzubereitungen bestätigen.
Durchfälle im Säuglings- oder Kleinkindalter
sollten prinzipiell vom Arzt behandelt werden!
Bei Durchfällen, die länger als 3 bis 4 Tage anhalten oder mit starken
Beschwerden einhergehen, ist ein Arzt aufzusuchen!
Vollbäder sollten ohne ärztlichen Rat nicht angewendet werden bei größeren
Hautverletzungen und akuten Hauterkrankungen, Fieber oder schweren
Infekten, Herzinsuffizienz oder Bluthochdruck!
Die Anwendungsdauer ist bei innerlicher Einnahme auf 3 bis 4 Tage, bei
äußerlicher Anwendung auf 2 bis 3 Wochen zu beschränken!
Bei Einnahme über längere Zeit oder in höheren Dosen
kann eine Schädigung, der Nieren, Leber nicht ausgeschlossen werden.
Eichenrindentee kann zu Magenunverträglichkeit führen.
Wechselwirkungen:
Die Resorption und damit die Wirksamkeit
anderer, gleichzeitig eingenommener Arzneimittel kann durch die Einnahme
gerbstoffhaltiger Zubereitungen vermindert werden! Daher sollten solche
Medikamente min. 2 Stunden vor der Einnahme von Eichenrindentee angewendet
werden.
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