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auch:
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Angelika
Brustwurz
Gartenangelika
Giftwurz
Glückenwurzel
Heiligenbitter
Heiligengeistwurzel
Zahnwurzel |
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Botanischer Name
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Angelica archangelica
Familie: Doldengewächse (Apiaceae; Umbelliferae) |
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Verwendete
Pflanzenteile
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Wurzel |
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Sammelzeit
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zeitiges Frühjahr oder Spätherbst
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Inhaltsstoffe
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ätherisches Öl, Xanthotoxin, Imperatorin,
Umbelliferon, Bitterstoff |
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Beschreibung
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Die Angelika ist eine zweijährige Pflanze.
Im ersten Jahr bildet sie Blätter am Boden aus und im zweiten Jahr wächst
sie hoch und blüht. Im blühenden Zustand wird die Angelika bis
zu 2 m hoch. Wie andere Doldenblütler bestehen ihre
Blüten aus Dolden, die bei der Angelika eher rund als flach sind. Da sie nur sehr langsam keimt, ist es nicht
so einfach, sie anzubauen. Wenn sie sich in einem Garten jedoch eingelebt
hat, sät sie sich auch von selbst aus und kommt dann immer wieder. Die kräftige, bis
zu 2,50 m hoch wachsende Staude wächst in den nördlichen Teilen Europas
und Asiens. In Mitteleuropa wurde sie erst ab dem 14. Jahrhundert bekannt.
Der Sage nach wurde sie dem Menschen von einem Engel gezeigt, was sich
auch im Namen niederschlug Angelus = Engel) und galt als Heilmittel gegen
Pest und bösem Zauber.
Der Engelwurz stammt aus
Nordeuropa und Asien.
Zu finden ist die Pflanze mittlerweile auch an der Nord- und Ostseeküste.
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Heilwirkung
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antiseptisch
abwehrsteigernd
kraftspendend
Appetitlosigkeit
Blähungen
Erkältungskrankheiten
Erschöpfungszustände
Rheuma
Leberschwäche
Magenschwäche
Verstopfung
Kreislauf stabilisierend |
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Anwendungsbeispiele
innerlich
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Für einen Tee nimmt man einen halben TL
trockene Wurzel auf eine Tasse Wasser. Der Tee wird kalt angesetzt, dann
kurz aufgekocht und fünf Minuten ziehen gelassen. Davon trinkt man täglich
bis zu zwei Tassen.
Auch als Tinktur ist die Angelika geeignet.
Von der Tinktur nimmt man 2-3 mal täglich 20 Tropfen.
Tee:
Ein halber Teelöffel fein geschnittener
Engelwurz, ca. 1,5 g wird mit 150 ml Wasser kalt angesetzt und kurz
aufgekocht oder mit siedendem Wasser übergossen und nach 10 Minuten
abgeseiht. Eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten eine Tasse mäßig warmen
Tee trinken.
Tagesdosis:
Getrocknete Wurzel: 4,5 g
Fluidextrakt (1 : 1): 1,5 – 3 g
Tinktur (1 : 5): 1,5 g
ätherisches Öl: 10 – 20 Tropfen
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Anwendungsbeispiele äußerlich
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keine |
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Verwendung in der
Küche
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keine |
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Sonstige Tipps
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keine |
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Warnhinweise
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Nicht anwenden bei
Magen- oder Darmgeschwüren, da die Engelwurz die Säureproduktion anregt.
Während der Behandlung auf
längere Sonnenbäder und intensive UV-Bestrahlung vermeiden!
Die in der Pflanze enthaltenen Furanocumarine bewirken u.a. eine
verstärkte Lichtempfindlichkeit der Haut und können zu Hautentzündungen
führen (Photosensibilisierung). Furanocumarine sind schlecht wasserlöslich
und daher vor allem in alkoholischen Zubereitungen in höherer
Konzentration enthalten.
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