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auch:
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Blaugummibaum
Eucalyptusbaum
Fieberbaum
Fieberheilbaum |
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Botanischer Name
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Eucalyptus
globulus Labill.
Familie: Myrtengewächse (Myrtaceae) |
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Verwendete
Pflanzenteile
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Blätter |
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Sammelzeit
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Sammeln der sichelförmigen Folgeblätter
älterer Zweige das ganze Jahr möglich. Nicht herzförmige Primärblätter
junger Bäume und Zweige nehmen. Trocknen im Schatten |
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Inhaltsstoffe
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ätherisches Öl mit Cineol; Gerbstoff,
Ellag- und Gallussäure, Bitterstoff, Harz, Wachs, bakteriostatische
Substanz |
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Beschreibung
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Der Eukalyptusbaum wächst sehr schnell und kann in 6-8 Jahren schon eine
Höhe von 20 m erreichen. In Australien erreichen besondere Arten über 100
m Höhe. Der Fieberbaum ist ein beliebter Zierbaum der gemäßigten Zonen.
Unter den zahlreichen aromatischen Myrtengewächsen ist er auch medizinisch
interessant.
Der gerade Stamm trägt eine glatte aschgraue, mit vielen Balsamdrüsen
durchsetzte Rinde. Das Holz ist rötlich. Die ledrigsteife Blattspreite ist
blaugrün, durch einen prägnanten Mittelnerv verstärkt und mit Öldrüsen
punktiert. Die Blüten in endständigen aufrechten Trauben bilden mit ihren
Blütenblättern eine starkwandige Kapsel, aus der nach dem Verblühen
weißliche Staubfäden hervortreten. Die Folgeblätter riechen stark
aromatisch und enthalten bis 3% ätherisches Öl mit dem Hauptbestandteil
Eucalyptol (Cineol).
Der Eukalyptusbaum ist in
Australien beheimatet.
Importiert wird die Droge hauptsächlich aus Spanien und Marokko. |
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Heilwirkung
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auswurffördernd
antiseptisch
hautrötend
Bronchitis
Entzündungen des Nasen- und
Rachenraumes
Erkältungskrankheiten
Schnupfen
Rheuma
Im Tierversuch zeigte sich eine blutzuckersenkende und enzyminduzierende
Wirkung, wobei die Bedeutung dieser Ergebnisse noch nicht klar ist. (s.
Hinweise)
Eukalyptusöl wird häufig auch Hustenbonbons und Erkältungsbädern sowie
Zahncremes und Mundwässern zugesetzt.
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Anwendungsbeispiele
innerlich
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Tee:
1 Teelöffel (etwa 2 g) getrocknete, zerkleinerte
Eucalyptusblätter werden mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergossen,
zugedeckt 10 bis 15 Minuten stehen gelassen und dann abgeseiht. Bis zu 3
mal täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken. Zum Inhalieren
werden die zerkleinerten Blätter mit heißem Wasser übergossen und die
Dämpfe eingeatmet.
Eukalyptusöl:
Nicht unverdünnt
einnehmen!
Mehrmals täglich 3 bis 6 Tropfen Eukalyptusöl in ein Glas warmes Wasser
geben und einnehmen. Tagesdosis: 0.3 bis 0.6 g |
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Anwendungsbeispiele äußerlich
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Zum Inhalieren 2 bis 3 Tropfen in siedend heißes Wasser geben und die
Dämpfe inhalieren.
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Verwendung in der
Küche
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keine |
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Sonstige Tipps
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Eukalyptusblätter sind in
wenigen Fertigpräparaten zur Behandlung von Erkältungskrankheiten
enthalten. Gebräuchlicher ist die Verwendung von Eukalyptusöl.
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Warnhinweise
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Nicht bei Kindern
unter 2 Jahren anwenden!
Bei äußerlicher Anwendung von Zubereitungen mit
Eukalyptusöl oder Cineol sollte darauf geachtet werden, dass diese bei
Säuglingen und Kleinkindern nicht im Gesichtsbereich aufgetragen werden!
Nicht anwenden bei entzündlichen
Erkrankungen im Magen-Darm-Bereich, der Galle oder bei schweren
Lebererkrankungen anwenden!
In seltenen Fällen oder bei empfindlichen Personen kann die Einnahme zu
Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen!
Bei Diabetikern nur nach Rücksprache mit dem Arzt anwenden!
Die Einnahme von Eukalyptus kann möglicherweise
den Blutzuckerspiegel senken. Der Blutzuckerspiegel sollte daher
engmaschig kontrolliert werden und die Medikation angepasst werden.
Bei länger anhaltenden Beschwerden und
insbesondere bei Kindern sollte ein Arzt aufgesucht werden!
Wechselwirkungen:
Im Tierversuch zeigte Eukalyptus eine Erhöhung
der Aktivität arzneimittelabbauender Enzyme. Daher kann nicht
ausgeschlossen werden, dass die Wirksamkeit von Arzneimitteln
(Antibiotika, orale Kontrazeptiva u.a.) herabgesetzt wird. Fragen Sie
Ihren Arzt oder Apotheker! Möglicherweise wird dadurch auch die toxische
Wirkung von pyrrolizidinalkaloidhaltigen Präparaten (z.B. Huflattich)
verstärkt. Eine gleichzeitige Anwendung dieser Präparate ist zu vermeiden.
Vergiftung:
Als erste Vergiftungserscheinungen treten
Magen-Darm-Reizungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Atembeschwerden und
Benommenheit auf. Erbrechen kann sofort oder aber auch erst nach Stunden
plötzlich eintreten. Eine schwere Vergiftung ist gekennzeichnet durch
Atemnot, Kollaps und Koma. Ernstzunehmende Vergiftungen können bereits
nach Einnahme von wenigen Millilitern des Eukalyptusöls auftreten. Wenden
Sie sich im Zweifelsfall an den Giftnotruf!
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