Sammelsurium

     was wir wissen ist ein tropfen....

                  ... was wir nicht wissen ein ozean Isaac Newtona


Rübezahl
  hat hier angefangen zusammenzutragen was weitläufig zum Themengebiet "Altes Wissen" gehört. 
Teilweise sind dies Dinge die mich selbst interessieren, teilweise sind dies Themen, die mir von anderen empfohlen wurden. 

Egal ob hundertjähriger Kalender, Tarotkarten oder Okkultes, man kann daran glauben oder auch nicht. Aber es sind Dinge mit denen sich Menschen früher und heute beschäftigt haben und die einfach interessant sind.

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Rübezahl  wünscht viel Spaß beim Stöbern

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Hundertjähriger Kalender

Tarot

Feng Shui

Traumdeutung

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Hundertjähriger Kalender


»Die liebe Sonne ist das Auge und das Leben der ganzen Welt«, so heißt es im berühmten »Original 100-jährigen Kalender« nach Abt Dr. Mauritius Knauer. Nach Studien kam er schließlich zu der Erkenntnis, dass den scheinbar undurchschaubaren Wettervorgängen bestimmte Gesetzmäßigkeiten zu Grunde liegen müssten. Und er fand heraus, dass sich das Wetter alle sieben Jahre in etwa wiederholt. Auf diesem Sieben-Jahre-Zyklus ist der »Hundertjährige« aufgebaut. 

Er heißt eigentlich richtig: Calendarium oeconomicum practicum perpetuum. Der Abt hat in einem Kloster in der Nähe von Bamberg über 7 Jahre (1652 - 1658) das Wetter und die Sterne beobachtet. Erst viele Jahrzehnte später wurde das Werk gekürzt, gedruckt und erhielt seinen Namen.   
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Der Mensch war zur Sicherung seiner Existenz auf unserem Planeten sehr frühzeitig gezwungen, auch Ackerbau zu betreiben, um so seine Ernährung sicher zu stellen. Da Ackerbau und Wetter in bestimmter Abhängigkeit stehen, entstanden aus den schon frühen Beobachtungen der Planeten und des jeweiligen Wetters erste Wetterregeln.
Die langjährigen Beobachtungen des Abtes war zunächst ein besonders für die Bauern gedachter immerwährenden Arbeitskalender.
Schon im alten Babylon teilte man den einzelnen Jahren die Planeten Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur und Mond zu. Nach den Aufzeichnungen des Abtes innerhalb von sieben Jahren war für ihn der Planetenzyklus abgeschlossen. Obwohl der Kalender "Hundertjähriger Kalender heißt, wiederholt sich das Wetter angeblich grundsätzlich alle sieben Jahre entsprechend dem Planetenzyklus.

 

- Das Wetter für 2008 nach dem Hundertjährigen Kalender -

2008 regiert, wie das letzte Mal 2001 und das Nächste Mal 2015 der Jupiter.
Das Jupiter - Jahr ist ziemlich warm und mehr feucht als trocken. Weil das vorangegangene Saturn - Jahr mit seinem langen Winter und grimmiger Kälte im Frühling noch lange nachwirkt, gibt es ein spätes Jahr. Obwohl Jupiter zu aller Fruchtbarkeit geneigt ist, können in diesem Jahr alle Früchte manchmal erst drei Wochen später als in anderen Jahren gedeihen.


Jupiter ist der größte der Planeten und so riesig, dass alle anderen in ihn hinein passen würden. Deshalb ist er auch nach dem mächtigsten Gott der Römer, Jupiter (Zeus in der griechischen Mythologie), benannt.
Auch Jupiter hat, wie alle anderen Gasriesen auch, ein dünnes Ringsystem. Ihn umkreisen bislang entdeckte 62 Monde.
Er ist der erste der 4 Riesenplaneten (von innen aus gesehen) mit der kürzesten Tageslänge. Der kleine Eisenkern hat nur einen Masseanteil von 4 % (zum Vergleich: Saturn 25 %).

 

Frühling
Der Frühling ist bis in den Mai kalt und feucht, in der Mitte für zehn oder zwölf Tage schön temperiert und angenehm, danach aber bis zum Ende wieder kalt und feucht.
Sommer
Der Sommer ist anfangs kalt und feucht, in der Mitte warm mit schönen Tagen und vielen Gewittern, gegen Ende dann sehr heiß. Wenn das Jupiter-Jahr einen dürren Sommer hat, was alle 28 Jahre einmal geschieht, so wird danach das Getreide teuer. Es hat aber noch nie einen dürren Sommer gegeben, wenn nicht zuvor zwischen Februar und Mai eine Sonnenfinsternis gewesen ist.
Herbst
Der Herbst ist durch und durch feucht und durch stetigen Regen gekennzeichnet, es sei denn, dass zuvor eine Sonnenfinsternis aufgetreten ist.
Winter
Der Winter ist am Anfang einige Tage lang sehr kalt und bringt daher viel Schnee. Danach aber ist es bis zum Ende sehr mild ohne Schnee, aber mit viel Wind.


 

     

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- Januar -
Abends windig, kann ein schlechter Frühling sein.
Ist im Januar kein Winter gewesen, gibt's im April viel Regen und Näsen.
Im Januar viel Regen und Schnee, tut Bergen, Tälern und Bäumen weh.
Wenn der Januar viel Regen bringt, wird der Gottesacker gedüngt.

1. -4.

trüb und mittelkalt

5.

Regen fällt und Schnee

6.

schneit noch ein wenig

7. - 9.

es ist trüb

10.

es fällt wieder Schnee

11. - 12.

windig und trüb

13.

bringt Schnee

14. - 16.

trüb und mittelkalt

17.

hellt auf

18. - 19.

klar und kalt

20.

herrscht grimmige Kälte

21. - 22.

es gibt Wind und Schnee

23. - 24.

klar und sehr kalt

25. - 26.

es herrscht unerhörte Kälte

27. - 30.

es fällt Schnee und es ist sehr windig

31.

es herrscht übergrimmige Kälte

- Februar -
In Hornung Schnee und Eis, macht den Sommer heiß.
Wenn der Hornung gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.
Ist auch bis zum 22. Februar kalt, hat der Winter noch lange Halt.
Sonnt sich die Katz' im Februar, so friert sie im März trotz Pelz und Haar.
Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee.
Heftige Nordwinde im Februar, vermelden ein fruchtbar Jahr.

1. - 4.

es ist sehr kalt

5. - 6.

es schneit, nachts ist es kalt

7.

es ist kälter als jemals, es friert bis in die Keller

8. - 9.

die Kälte wird schlimmer, die Amseln erfieren

10.

es ist etwas milder, doch immer noch grimmig kalt

11. - 13.

es gibt starken Wind und Schnee, es bleibt kalt

14.

es ist trüb

15. - 16.

es fällt viel Schnee

17.

es ist trüb und lind, es schneit ein wenig, nachts ist es weiterhin kalt

18.

trüb

19.

warm und schön

20. - 27.

es fällt Regen, so dass die Schneemassen zum größten Teil wegschmelzen

28.

in der Frühe gibt es Morgenröte und ein klein wenig Frost, um 10 Uhr einen Platzregen. Von 11 bis 12 hat es gedonnert mit einem kleinen Wetterleuchten mit Hagel, so groß wie Nüsse. Am Nachmittag windig mit Sonne. Mit der Nacht Platzregen mit Hagel, Gewitter und Sturmwinde. Weiter mit Regen und Schnee

- März -
Donner im März, Frost im April.
Wenn im März viele Winde wehen, wird's im Mai warm und scheen.
Trockener März füllt die Keller.
Feuchter, fauler März, ist der Bauern Schmerz.
So viel Tau im März, so viel Reife im April und so viel Nebel im August.

1. starke Winde, es fällt morgens Schnee, abends Regen und Schnee , es ist kalt
2. - 3. es gibt schönen Sonnenschein
4. - 7. Regen fällt
8. es ist trüb und windig
9. warm, nachts fällt kalter Regen
10. bringt Schnee
11. rauh
12. - 13. schön, aber morgens ist es hart gefroren
14. es fallen Graupelschauer
15. - 16. klar und kalt
17. - 18. ist windig bei sehr scharfer Luft
19. - 20. viel Schnee, es ist sehr kalt und windig
21. - 23. es ist sehr kalt
24. - 31. morgens ständig hart gefroren, während es am Tage wieder taut

- April -
Aprilwärme und Regen machen den Schnecken die Wege.
April trocken, macht die Keime stocken.
Trockener Aprill, ist nicht der Bauern Will.
Sei der April auch noch so gut, er schickt den Schäfern Schnee auf den Hut.
Aprilschnee ist so gut wie Dünger.

1. - 2. kalt
3. - 5. sehr schön und warm
6. - 7. es regnet, Wind und teilweise Platzregen
8. - 11. es ist wieder schön warm
12. es folgen Regengüsse und Gewitter
13. - 14. schöne Tage
15. - 21. es gibt Regenfälle mit Gewitter
22. - 23. es herrscht rauhe Luft
24. - 25. sehr kalt und starker Wind
26. - 29. es ist sehr rauh und kalt, dabei auch trübe
29. - 30. Regengüsse


 

- Mai -
Gewitter, die der Mai gebracht, hat stets ein gutes Jahr gemacht.
Mai-Regen auf die Saaten, dann regnet's Dukaten.
Abendtau und Kühl' im Mai, bringt allen Wein und vieles Heu.

1. - 2. rauh, kalt und windig
3. - 14. schönes warmes Wetter, unterbrochen von wenigen Gewittern und etwas Regen
15. - 22. es ist kalt mit Regen und Hagel
23. es friert nachts
24. - 26. es ist leidlich schön
27. - 29. es ist kalt mit etwas Regen
30. der Tag beginnt mit Reif und Schnee, danach fällt Regen und Schnee

- Juni -
Wenn die Johanniswürmchen hell im Garten leuchten, dann ist gut Wetter zu erwarten.
Wenn nass und kalt der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.
Im Juni Regen, nachher kommt er im Juli ungelegen.
Sechs Wochen dauert ohne Frag' das Wetter am Medardustag.

1. der Monat beginnt mit einem schönen Tag
2. - 6. schwere Regengüsse, es ist rauh
7. es ist ein schöner warmer Tag
8. es ist unbeständig
9. - 14. es ist morgens kühl und abends wärmer
15. es regnet von morgens bis abends
16. - 20. es ist morgens stets sehr kalt
21. - 22. schöne warme Tage
23. - 24. steter Regen
25. es ist kalt
26. - 30. es regnet

- Juli -
Was Juli und August nicht taten, das lässt der September ungebraten.
Wenn im Juli die Bienen hoch bauen, kannst Du Dich nach Holz und Torf umschauen.
Gibt Mariä Heimsuchung Regen, der wird auf vierzig Tag sich legen.
Scheint im Juli die Sonne heiß, gibt's im Winter dickes Eis.

1. - 2. kalt und trüb mit Nieselregen
3. - 4. warm
5. - 6. sehr kalt
7. - 17. eine schöne warme Zeit
18. - 21. es regnet
22. - 31. es ist schön warm, zeitweise sogar heiß

- August -
Häufig starker Tau, hält den Himmel blau.
August im Regen, der Sommer geht seine Wegen.
Im August Wind aus Nord jagt Unbeständigkeit fort.
Wenn's im August stark tauen tut, so bleibt das Wetter meistens gut.
Ist es in der ersten Woche heiß, bleibt der Winter lange weiß.
Sind Lorenz und Barthel schön, ist ein guter Herbst voraus zu sehn.

1. - 6. es ist schön warm
7. es fällt den ganzen Tag Regen
8. - 11. es ist trüb mit gelegentlichen Regenfällen
12. es kommt ein Platzregen
13. ist schön
14. Nachts bildet sich Reif und Eis
15. große Gewitter mit Donner, Blitze und Platzregen
16. - 17. kalter Regen
18. - 24. es ist schön und sehr warm
25. - 28. es gibt täglich Gewitter
29. ein schöner Tag
30. - 31. es regnet erneut


 

- September -
September-Wetter warm und klar, heißt ein gutes nächstes Jahr.
Fallen die Eicheln vor September-Ende ab, so steigt der Sommer früh ins Grab.
Ist die Nacht vor Mchaeli hell, so soll ein strenger Winter folgen; regnet es aber an Michaeli, so soll der nächste Winter sehr gelind sein.
Viel Eicheln um Michaelis, viel Schnee um Weihnachten.

1. - 4. warmes Wetter
4. in der Nacht gibt es Gewitter und Platzregen
5. - 8. es ist hell und schön, aber windig
9. es fällt ein wenig Regen
10. - 11. kühl und windig
12. - 16. Regen
17. - 26. es ist schön warm wie im Sommer
27. - 30. es fällt wieder Regen

- Oktober -
Wenn der Zugvogel im Oktober zeitig geht, der Winter vor der Türe steht.
Will das Laub nicht gern von den Bäumen fallen, so wird kalter Winter erschallen.
In Oktober Sturm und Wind, der frühe Winter kommen sind.

1. - 14. Regenwetter und es ist kalt
15. fällt nachts Schnee
16. - 21. es regnet und windig
22. - 31. leidlich schön und warm

- November -
November hell und klar ist übel für das nächste Jahr.
Sind Martini die Bäume alle kahl, macht der Winter nicht viel Qual.
Wenn's im November donnern tut, so wird das nächste Jahr wohl gut.
Fällt der erste Schnee in den Dreck, wird der Winter nur ein Geck.
Ist es um Martini trüb, wird der Winter auch nicht lieb.

1. schöner Tag
2. - 3. morgens gefroren, Tage klar
4. - 5. schöne warme Tage
6. Tag ist warm, in der Nacht Regen
7. - 13. trübe und kalt, bisweilen nieselig
14. windig und trüb mit Regen
15. Wind wird stärker, es fällt Schnee
16. - 19. unbeständig
20. - 27. starker Regen, bisweilen mit Schnee
28. ziemlich schöner
29. - 30. trüb und kalt

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- Dezember -
Viel Wind und Nebel in Dezember-Tagen, schlechten Frühling und schlechtes Jahr ansagen.
Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit üppigem Klee.
Grüne Weihnachten, weiße Ostern.
Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh.

. - 2. Schnee fällt immer zu
3. - 8. unbeständig
9. große Kält kommt nachts
10. starke, überaus kalte Winde, viel Schnee
11. - 12. es herrscht grimmige Kälte
13. - 14. es schneit, nicht mehr so kalt
15. es ist klar und sehr kalt
16. - 19. die Kälte läßt nach und es ist trübe
20. trüb und kalt
21. - 28. es ist mild und regnerisch
29. - 31. kalt mit Frühnebel und Schnee

 

 

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- Das Wetter für 2006 nach dem Hundertjährigen Kalender -

2006 regiert, wie das letzte Mal 1999 und das Nächste Mal 2013 der Mond.
Das Jahr des Mondes ist insgesamt mehr feucht als trocken. Es ist auch mehr kalt als warm, weil der Sommer zwar manchmal heiß sein kann, meistens aber kalt ist.


Der Mond unser ständiger Begleiter und Rübezahl´s Liebling.
 

13 Vollmonde hat das Jahr und 2006 soll der Erdtrabant das Wetter laut dem hundertjährigen Kalender bestimmen.
Egal ob der Feenmond im Mai, der Kräutermond im Juli oder der Kornmond in August, vertrauen wir darauf, das es im nächsten Jahr wieder das Richtige Wetter geben wird, nicht für jeden aber für alle.

 

 

Frühling
Der Frühling ist sehr feucht und daneben warm, doch gibt es zwischendurch auch Frost. Der ganze März ist kalt, der April von Anfang an bis gegen den 14. verregnet - auch an schönen warmen Tagen geht zwei- oder dreimal Regen nieder. Es folgen einige rauhe kalte Tage, danach ist es wieder schön, bis gegen Ende des Monats erneut viel Regen fällt. Merke: Wenn um diese Zeit wenig Regen fällt, so kommt er im Juni oder Juli desto mehr.

Der Mai ist von Anfang bis gegen den 16. sehr schön mit großer Hitze, doch etwas Regen. Darauf folgt große Kälte mit Hagel, Reif und Eis bis gegen den 25., danach wieder kalte Regenfälle. Der Juni ist sehr schön, bisweilen aber von Regen unterbrochen.

Sommer
Der Sommer ist manchmal sehr warm, doch er kommt spät und dauert nur kurz. Öfter aber ist er sehr kalt und bis nach Bartholomäus (24. August) naß und sehr kalt. Ebenso beginnt auch der September, der vom 7. bis 14. starken Reif und Frost bringt und im übrigen bald feucht, bald schön warm ist. Merke: Wenn im Venus-Jahr, das zwei Jahre vor dem Mond-Jahr liegt, der Sommer trocken gewesen ist, so ist dieser jetzt sehr feucht mit täglichem Regen bis Ende August. Ist er aber feucht gewesen, so ist er in diesem Jahr auf sechs oder sieben Wochen schön, besonders wenn es im Frühling eine Sonnenfinsternis gegeben hat.
Herbst
Der Herbst ist kalt und anfangs feucht und unbeständig. Vom 14. Oktober an wird er sehr kalt, es friert beständig mit einzelnen Schneefällen und etwas Regen. Der November fängt mit starkem Regen an, danach friert es. Ab Mitte des Monats wird das Wetter milder, gegen Ende wintert es zu.
Winter
Der Winter ist anfangs mittelmäßig kalt, danach sehr feucht und regnerisch. Der Dezember bringt bald Schnee, darauf große Regengüsse. Nach dem 20. ist es ziemlich kalt, aber trüb bis gegen den 12. Januar. Danach wird es etwas milder, doch folgt wiederum Kälte bis gegen den 25., wo erneut große Regengüsse niedergehen. Es wird dann bald wieder kälter, bis nach dem Anfang des Februar wieder heftiger Regen niedergeht, dem starke Schneefälle und nach etlichen Tagen noch einmal Regengüsse folgen. Vom 17. an fällt mildes Wetter ein mit einigen schönen warmen Tagen bis zum Ende des Monats. Der März ist anfangs rauh und kalt, danach viele Tage lang sehr warm und am Ende klar, kalt und rauh. In diesem Winter sterben viele Schafe und auch die Bienen.


 
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- Januar -
"Ist im Januar kein Winter gewesen, gibt's im April viel Regen und Näsen.."

1. - 29. grimmige Kälte, es regnet und schneit nicht, kein Windhauch
30. - 31. milder, es kommt Wind auf und es nieselt

- Februar -
"
Sonnt sich die Katz' im Februar, so friert sie im März trotz Pelz und Haar."

1. - 3. trübe und lind
4. - 6. trübe und kalt
7. schöner lieblicher Tag
8. - 12. Regen und starker Wind
13. es schneit und große Kälte kommt
14. - 30. große Kälte

 

- März -
"
So viel Tau im März, so viel Reife im April und so viel Nebel im August."

1. - 3. große Kälte
5. es schneit abends
6. - 20. große Kälte
21. - 29. rauhes Wetter herrscht und Sturmwinde
30. - 31. Regen fällt

- April -
"
Sei der April auch noch so gut, er schickt den Schäfern Schnee auf den Hut."

1. - 9. windig, trübe mit Regen
10. - 11. schöne warme Tage
12. - 13. es regnet stark
14. - 20. rauhes Wetter und kalt
21. - 25. es ist schön, aber windig
26. - 30. es regnet


 

- Mai -
"
Gewitter, die der Mai gebracht, hat stets ein gutes Jahr gemacht."

1. - 9. herrlich schönes Wetter
10. - 13. es regnet
14. - 15. wieder schöne Tage
16. Regen
17. - 22. kalt
23. es hagelt mehrfach und sehr kalt
24. nochmal Reif und Frost
25. - 27. es regnet stark
28. - 29. kalt
30. - 31. wieder schön warm

 

- Juni -
"
Wenn nass und kalt der Juni war, verdirbt er meist das ganze Jahr.

1. - 4. herrlich schönes Wetter
5. sehr nebelig
6. starker Regen
7. - 27. schönes warmes Wetter, es regnet nur 2 mal kurz
28. - 29. es regnet
30. sehr kalte Nacht

- Juli -
"
Wenn im Juli die Bienen hoch bauen, kannst Du Dich nach Holz und Torf umschauen."

1. Nebel!
2. - 5. unbeständiges Wetter mit Regen
6. - 13. windig, kühl, bewölkt mit teilweise Sonnenschein
14. großer Platzregen
15. - 31. schön bis schwül warm

- August -
"
Im August Wind aus Nord jagt Unbeständigkeit fort."

1. - 8. schönes warmes Wetter bis sehr warm
9. - 10. trübe und regnerisch
11. - 20. große Hitze, unleidlich schönes warmes Wetter
21. - 26. Regenwetter
27. - 31. schön warm bis heiß


 

- September -
"
Fallen die Eicheln vor September-Ende ab, so steigt der Sommer früh ins Grab."

1. - 6. schön warm
7. - 12. starker Reif früh morgens
13. es friert schon!
14. starker Regen
15. - 16. schöne Tage
17. Regen den ganzen Tag
18. - 21. schönes Wetter
22. - 30. trübes Wetter mit Regen

 

- Oktober -
"
Wenn der Zugvogel im Oktober zeitig geht, der Winter vor der Türe steht."

1. - 13. unbeständig
14. - 22. sehr kalt, druchgehend mit Frost!
23. - 24. ein wenig Regen fällt und es friert !Achtung!
25. - 28. es fallen immerfort Regen und Schnee
29. - 30. kalt und gefroren
31. wieder Regen

- November -
"
November hell und klar ist übel für das nächste Jahr."

1. - 5.

starker Regen

6. - 11.

klar, kalt, es friert

12.

morgens mit Glatteis rechnen! Abends Nebel

13. - 20.

klar, kalt, es friert

21. - 28.

es ist lind

29. - 30.

es gefriert stark und wintert zu

h

- Dezember -
"
Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit üppigem Klee."

1. - 2. kalt
3. es fällt Schnee
4. - 12. es geht steter und kräftiger Regen nieder
13. - 19. trüb ohne Regen und warm
20. es fällt viel Schnee
21. - 31. recht kalt, mehr trüb als klar

 

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Das Wetter für 2005 nach dem Hundertjährigen Kalender

2005 regiert, wie das letzte Mal 1998 und das nächste Mal 2012, der Merkur.
Das mercuriale Jahr (Merkurjahr) ist im ganzen
mehr trocken als feucht, auch mehr kalt als warm, selten fruchtbar.


Die Venus (die erdverbundene und himmlische ästhetische Herrscherin des Venusjahres 2004) wird abgelöst durch den jungen, wendigen Göttersohn Merkur, der noch sonnennaher ist als Venus und als Götterbote Zutritt zu allen Bereichen des Lebens hat.
Merkur besitzt als Götterbote nicht nur die Sympathie aller Götter, sondern auch die der Menschen.
Er ist der Vermittler zwischen den verschiedenen Ebenen, zwischen oben und unten, zwischen innen und außen. Merkur passt sich nicht zwangsläufig an, aber er weiss überall Rat und gewinnt die Oberhand in fast jeder Lage. Er ist erfinderisch, denkt und handelt positiv optimistisch.

 

Frühling 2005
Der ausgehende März ist warm, die Wiesen fangen an zu grünen. Aber der April ist gleich anfangs bis gegen den 24. trocken, kalt und ungeschlacht, danach schön lieblich und warm. Der Mai hat nach dem Anfang etliche raue Tage, danach ist es bisweilen warm und schön. Öfter aber ist der Frühling in der zweiten Hälfte überwiegend kalt und rau, so dass sowohl der Wein als auch der Winterbau gefährdet sind und die Blüte erfrieren kann. Auch die Gartenfrüchte können sich in solchen Jahren nicht recht entwickeln.
Sommer 2005
Im Sommer fällt ziemlich viel Regen, von dem die Erde jedoch nicht recht erquickt wird. Es gibt zwischen den Regenzeiten immer wieder schöne Tage, so dass Heu und Getreide eingebracht werden können. Man muss jedoch jede Gelegenheit nutzen und darf nicht zu lange warten.
Herbst 2005
Der erste Teil des Herbstes bringt viel Regen, Frühreif und Frost. Wenn aber die Hälfte des Oktobers vorüber ist, beginnt endlich schönes, trockenes Wetter, das bis zum Beginn der Adventszeit andauert. Nur ab und zu gibt es ein wenig Regen. Man braucht sich deshalb weder mit der Weinlese noch mit der Herbstsaat sehr zu beeilen.
Winter 2005
Nach dem angenehmen, schönen Herbst kommt der Winter Anfang Dezember sehr plötzlich. Es schneit zuerst auf den feuchten Boden und friert dann zu. Große Kälte und Schnee bleiben bis in den Februar, der sich etwas lind anlässt. Um die Mitte dieses Monats schneit es aber wieder zu, und bis gegen den 4. März herrscht große Kälte. Dann wird es etwas milder, aber es schneit gleich wieder, auch die Kälte setzt erneut ein und dauert bis Ende März. Um diese Zeit kommen auch Sturmwinde auf. Man muss rechtzeitig genügend Futter herbeischaffen.
 


 
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- Januar 2005 -
"Wächst das Gras im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr."

1. - 6.

die vorhergehende Kälte dauert fort

7.

schneit es

8. - 15.

wieder kalt

16. - 22.

wird es lind, es schneit und regnet

23. – 29.

wird es wieder kalt

30.

kommt linde Luft

- Februar 2005 -
"Ist's an Lichtmess hell und rein, wird ein langer Winter sein."

1. - 3.

der Monat fängt trüb an

4.

ein schöner Tag

5. – 7.

wird es unlustig und am

8.

fällt große Kälte ein

9.

ein ganz kalter Tag, der dergleichen viele Jahre nicht gewesen ist

10. - 11.

ist es auch unleidlich kalt, aber am

12. - 14.

wird es jählings warm mit Regen, so dass aller Schnee vergeht

15. - 26.

ist das hohe Wasser am größten und wird viel Schaden anrichten, dabei weiches Wetter

27. - 28.

wird es rauh, unlustig und mit Frost, Regen aber auch Schnee

- März 2005 -
"Gibt's im März viel Donner und Blitz, folgt im Sommer viel Korn und viel Hitz'."

1. - 10.

etwas Wärme aber mit Regen

11. - 12.

zwei schöne Tage

13. - 25.

immer wieder Regen - aber auch noch Schnee und meist trüb

26.

hellt es sich auf

27. - 30.

schön und warm

31.

kühl

 

- April 2005 -
"Bald trüb und rau, bald licht und hell, bald launisch und wild - April, des Menschen Ebenbild."

1. - 9.

windig, trüb und regnerisch

10. und 11.

warm

12. und 13.

starker Regen

14. - 20.

rauh und kalt

21. - 25.

heiter, etwas windig

26.

bis zum Ende: Regen

 

- Mai 2005 -
"Ein kühler, aber nicht kalter Wonnemonat Mai gibt guten Wein und den Bauern viel Heu."

Bis zum 9.

ungewöhnlich warm

12. und 13.

starker Regen

14. und 15.

schön

16.

Regen dann Kälte bis zum 24.

25. – 27-

Regen

30. und 31.

warm und sonnig

 

- Juni 2005 -
"Geben die Johanniswürmchen im Juni helles Licht, so ist ein schöner Sommer in Sicht." 

Bis zum 4.

schönes Wetter

5. und 6.

Nebel bis spät am Vormittag

Am 7.

Regen, aber dann wird es warm bis zum 28. mit vereinzelt Gewitter am späten Nachmittag

29. und 30.

ist es regnerisch

 

- Juli 2005 -
"Hundstage im Juli hell und klar, deuten auf ein gutes Jahr."

1. - 3.

große Hitze

4. - 5.

großer Donner und Regen

6. - 7.

Heuwetter

8. - 12.

Regenwetter

13.

ein einziger schöner Tag

14. - 20.

Regenwetter

21. - 27.

am Tag sehr schön, nachts aber kühl und sogar mit Reif

28. - 29.

Donner und Regen

30. und 31.

sehr warm

 

- August 2005 -
"Wenn die Spinne im August ihr Netz zerreisst, so kommt nass' und schlecht Wetter allemeist."

1. - 3.

fängt mit großer Hitze an

4.

fällt Regenwetter ein, dauert mit ungewöhnlichen Sturmwinden einige Tage und ab dem

11.

wird es schöner

13. - 20.

herrscht unstetes Wetter

22. - 26.

leider wieder etwas Regen

27.

bis zum Ende ist es recht schön und warm

 

- September 2005 -
"Wetter im September warm und klar, verheisst ein gutes nächstes Jahr."

1. - 2.

dauert das schöne Wetter fort

3. - 4.

starker Regen

5. - 8.

fein, schön Wetter

9.

groß Donner und Ungewitter

10. - 19.

ziemlich feines Wetter

20. - 28.

vermischtes Wetter

29.

bis zum Ende fällt starker Regen ein

 

- Oktober 2005 -
"Ist der Oktober warm und fein, kommt ein strenger Winter hintendrein."

1. - 6.

fängt der Oktober mit Regen an

7. - 8.

zwei schöne, warme Tage

9. - 13.

trüb, doch warm aber auch Regen

14. - 16.

schön

17. - 23.

großer Regen

24. - 28.

wieder schöne Zeit

29.

bis zum Ende Nebel und trüb

 

- November 2005 -
"Fliegen im November noch Sommerfäden, kann man lange nicht vom lieblichen Frühling reden."

1. - 3.

schöne Zeit

4. - 5.

großer Wind

6. - 7.

Regen

8. - 16.

wieder schön, doch bisweilen Nebel und trüb

17. - 26.

bald trüb, bald wieder gefroren

27.

bis zum Ende andauernd Regen

 

- Dezember2005  -
"Es folgt noch allzeit und immerdar auf einen kalten Dezember ein gutes fruchtbares Jahr."

1.

wirft auf den nassen Erdboden großen Schnee und es wintert zu

2. - 4.

großer Wind und ungestüm

5.

wieder großer Schnee

6.

es hellt sich auf

7. - 19.

wird es grausam kalt

20. - 28.

weiches Wetter mit Regen, geht der erste Schnee hinweg

29.

schneit es wieder zu und nun folgt grimmige Kälte bis zum Ende

 

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